Der PSV Eindhoven hat das Fanerlebnis im Philips Stadion mit vier neuen Outdoor-dvLED-Anzeigetafeln von Philips modernisiert. Die rund 35.000 Zuschauer fassende Arena setzt dabei auf die Philips Urban LED 6000 Serie, die laut PPDS (Philips Professional Displays) eine deutlich höhere Bildqualität, mehr Helligkeit und bessere Sichtbarkeit im gesamten Stadion liefern soll.
Hintergrund des Projekts ist, dass die bisherigen Philips LED-Wände nach rund zwölf Jahren Einsatz nicht mehr den Anforderungen des Vereins und den Erwartungen der Fans entsprachen und den Wunsch geweckt, an den Fortschritten der vergangenen Jahre bei Bildtechnologie und Helligkeit zu profitieren. Digitale Displays seien ein zentraler Baustein, um Spieltage und Veranstaltungen im Stadion weiter aufzuwerten – auch mit Blick auf den multifunktionalen Einsatz der Arena, etwa für Konzerte.
Im Rahmen mehrerer Beratungen und Stadionbesichtigungen definierte das Management des Philips Stadions als Kernanforderungen eine kompromisslose Bildqualität, maximale Zuverlässigkeit sowie Flexibilität für unterschiedliche Veranstaltungsformate. Auch Nachhaltigkeit spielte laut Verein eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit dem lokalen AV- und Technikspezialisten Mansveld Techniek als PPDS-Partner fiel die Wahl auf die Philips Urban LED 6000 Serie.
Technisch setzt das System auf einen Pixelabstand von 6,67 mm und eine Spitzenhelligkeit von 10.000 Nits. Damit steigt die Helligkeit im Vergleich zu den zuvor installierten Wänden mit 5.000 Nits auf das Doppelte, während der Pixelabstand im Vergleich zu P16-Displays deutlich reduziert wurde. Für die Darstellung von Live-Bildern und Videocontent bieten die dvLED-Wände zudem eine Bildwiederholrate von 7.680 Hz sowie hohen Kontrast und eine feinere Farbabstufung mit mehr Nuancen und Sättigung.
Für den Outdoor-Einsatz im Stadionumfeld sind die LED-Wände nach IP65 geschützt und damit wasserfest sowie widerstandsfähig gegenüber potenziell korrosiven Luftschadstoffen. Die Displays sind für einen Betrieb bei Temperaturen von -20 bis +50 Grad Celsius ausgelegt.
Die vier dvLED-Wände sind jeweils 8 m × 4,5 m groß und strategisch so positioniert, dass Fans eine Sichtweite von bis zu 30 Metern erreichen. Damit soll das Stadion eine gleichmäßigere Abdeckung erhalten, als dies mit der zuvor üblichen Installation von zwei Videowänden an den Stirnseiten möglich war. Die Umsetzung erfolgte innerhalb von drei Wochen vor dem Start der Eredivisie-Saison 2025/26.
Auch bei der Energieeffizienz nennt PPDS konkrete Werte: Jede Wand hat einen Stromverbrauch von 18 kW. Im Vergleich zu den ursprünglichen Installationen mit 23 kW pro Wand sollen dadurch unmittelbare Einsparungen bei den Betriebskosten entstehen.
Sjors van den Boogaart, Direktor des Philips Stadion, sieht in der Umrüstung einen deutlichen Technologiesprung: „Nach mehr als einem Jahrzehnt im Einsatz haben unsere Displays den neuen LED-Wänden im Philips Stadion Platz gemacht, die einen enormen Sprung in Sachen Bildqualität und Helligkeit darstellen und damit perfekt zu unseren Innovationsambitionen passen. Die Fans erleben nun schärfere Bilder, während die Installationen weiterhin dynamische und beeindruckende Inhalte unterstützen.“
Zugleich unterstreicht das Projekt die historisch gewachsene Verbindung zwischen PSV Eindhoven und Philips: Der Club wurde 1913 von Philips-Mitarbeitern gegründet, Philips hat bis heute seinen Sitz in Eindhoven. Laut Guinness World Records gilt Philips zudem als längster Sponsor in der Sportgeschichte – sichtbar unter anderem im Stadionbranding und auf den Trikots des Vereins.










