Ob ein geangelter Fisch wieder ins Wasser gelassen oder zum Verzehr entnommen wird, hängt nicht nur von der Fischart und der Größe ab. Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben in einer Tagebuchstudie die Rolle persönlicher Merkmale der Angler*innen und den Einfluss des Fangkontextes analysiert. Auch das Bundesland, das Alter und der Anglertyp haben Einfluss: Unter gleichen Bedingungen entnehmen Angler*innen in Ostdeutschland (Mecklenburg-Vorpommern) eher Fische als jene in Westdeutschland (Niedersachsen). Ältere Menschen und diejenigen, die wenig und nicht sehr effektiv angeln, nehmen ebenfalls mehr Fische mit statt sie freiwillig freizulassen.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft







