Der Wohnort als Bildungsfaktor: Georeferenzierung macht NEPS-Daten für vielfältige kleinräumige Analysen nutzbar

Neue Möglichkeiten für räumliche Analysen mit dem NEPS: Mit einer neuen Georeferenzierung ist es möglich, Regionaldaten mit dem Datenangebot des Nationalen Bildungspanels (NEPS) zu verknüpfen. Damit können Auswirkungen des direkten Wohnumfelds auf Bildungschancen untersucht werden. Möglich macht das ein einheitliches Geodaten-Raster: Die Adressinformationen von Teilnehmenden der Startkohorten 1 bis 6 wurden in Geokoordinaten umgewandelt und in ein Raster von 100 qm-Zellen überführt. Damit ist es möglich, vielfältige Kontextinformationen aus Datenquellen mit der gleichen Rastergröße an die NEPS-Daten anzuspielen und so die Bedeutung des Wohnorts für Bildungsmöglichkeiten zu analysieren.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft