Spinnenfäden entschlüsselt: Was Hightech-Fasern von der Natur lernen können

Was macht Spinnenfäden so außergewöhnlich reißfest und zugleich elastisch? Dieser Frage sind Forschende der Universität Greifswald gemeinsam mit Kolleginnen der Universität Bonn und dem Naturkundemuseum Buenos Aires nachgegangen. In Material- und Verhaltensanalysen fanden sie heraus, dass die Kescherspinne ihre Fäden mikrostrukturell modulieren kann und hierdurch enorme Elastizität mit Widerstandskraft kombiniert. Die Ergebnisse der internationalen Studie, die am 26. Januar 2026 in der Fachzeitschrift PNAS erscheint, eröffnen neue Ansätze für die industrielle Herstellung synthetischer Fasern.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft