Studie der EvH Bochum belegt strukturelle Diskriminierung von Kurd_innen

„Wir erfahren Diskriminierung – aber das bleibt unsichtbar.“ So beschreiben viele Münchner Kurd_innen ihre Lebensrealität. Sie sind fest verwurzelt in der Stadt und werden dennoch mit Abwertung und Ausgrenzung konfrontiert. Die Studie „Münchner Kurd_innen – (Un-)sichtbare Realitäten zwischen pluralen Zugehörigkeiten und multidimensionaler Diskriminierung“ macht erstmals systematisch sichtbar, wie tief rassistische Diskriminierung in den Alltag der rund 28000 Kurd_innen in München eingreift. Sie wurde im Auftrag der Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München erstellt und unter Leitung von Prof. Dr. Çinur Ghaderi von der Evangelischen Hochschule Bochum (EvH Bochum) durchgeführt.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft