Der antarktische Eisschild verhält sich nicht wie ein einzelnes Kippelement, sondern wie ein Verbund mehrerer miteinander wechselwirkender Eisbecken mit unterschiedlichen kritischen Schwellenwerten, zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) & des Max-Planck-Instituts für Geoanthropologie (MPI-GEA). Beim derzeitigen Stand der globalen Erwärmung könnten rund 40% des Eises in der Westantarktis langfristig unumkehrbar verloren sein. Zugleich könnten Teile der Ostantarktis bei moderaten Erwärmungsniveaus von 2 – 3°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau kritische Schwellen überschreiten & damit erheblich zum langfristigen globalen Meeresspiegelanstieg beitragen.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft






