Klimaziele lassen sich deutlich kosteneffizienter erreichen

Die geplante Einführung des neuen EU-Emissionshandels für Gebäude und Straßenverkehr (ETS2) ab 2028 kann die europäische Klimapolitik erheblich kosteneffizienter machen. Dafür muss er aber als echtes marktbasiertes Leitinstrument ausgestaltet werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim zur CO₂-Bepreisung in der EU. Demnach belaufen sich die kumulierten volkswirtschaftlichen Kosten der bestehenden EU-Klimapolitik für den Zeitraum 2028 bis 2048 auf über fünf Billionen Euro. Ein besser ausgestalteter ETS2 könnte diese Kosten um gut 20 Prozent, bzw. um bis zu 824 Milliarden Euro, senken.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft