Raus aus der „Wegwerfgesellschaft“: Deutschlands Weg in eine Circular Economy

München/Berlin, 11. Mai 2021. Heutige Produktions- und Konsummuster folgen meist einer linearen Logik: extrahieren, herstellen, konsumieren, entsorgen. Zu den Folgen zählen Klimawandel und Umweltverschmutzung. Eine Circular Economy zielt darauf ab, dies grundlegend zu verändern, indem Material- und Energiekreisläufe optimiert und soweit wie möglich geschlossen werden. Welche Veränderungsprozesse dafür notwendig sind, zeigt die Circular Economy Initiative Deutschland in ihrer Roadmap, die sie heute an das BMBF übergeben hat. Darin gibt die Initiative Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Empfehlungen an die Hand, wie die Transformation hin zu einer zirkulären Wirtschaft gelingen kann.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Abrupte Klimaschwankungen seit 2000 Jahren

Innerhalb der letzten zwei Jahrtausende sind verschiedene abrupte Klimaschwankungen nachweisbar. Der fortwährende Wandel des Klimas verzeichnete allein fünf große Klimaepochen und zahlreiche kleinere, die anhand von Klimadiagrammen nachvollzogen werden können:

– Klimaoptimum während der Römerzeit (200 v.Chr. – 400 n.Chr.),
– Klimaverschlechterung zur Zeit der germanischen Völkerwanderungen (400 – 800),
– Mittelalterliches Klimaoptimum (800 – 1300),
– allgemeine Klimaverschlechterung im 14. Jh. mit Kleiner Eiszeit (1450 – 1850),
– zeitgenössisches Klimaoptimum (seit 1850).

Die zugrundeliegenden Prozesse für das Auftreten und die Amplitude der Schwankungen sind umstritten, da als Ursache nicht die menschengemachte CO2-Emission in Frage kommt. Doch aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Sonnenaktivität ist nun eine Lösung in Sicht.

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