Weniger Stürme, mehr Extreme

Stürme über dem Nordostatlantik und der Deutschen Bucht richten regelmäßig große Schäden an. Sie führen zu Belastungen für Mensch und Umwelt. Gleichzeitig ist unklar, wie sich Häufigkeit, Stärke und Zugbahnen solcher Stürme im Zuge des Klimawandels ändern. Eine Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie stößt in diese Wissenslücke. Die Analyse ergab, dass die meisten aktuellen Klimamodelle für die Zukunft eine Abnahme der Sturmaktivität zeigen. Wenn es jedoch zu Stürmen kommt, können sie stärker ausfallen als heute. Eine mögliche Erklärung sind veränderte Zugbahnen der Stürme, was aber weiter erforscht werden muss.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft