Molekulare Präzisionswerkzeuge gegen verborgenen Hunger

Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit leiden an Unterversorgung mit Mikronährstoffen – was auch als „verborgener Hunger“ bezeichnet wird. Der Grund: Über Jahrtausende wurden unsere Nutzpflanzen vor allem auf höhere Erträge gezüchtet. Ihre Fähigkeit, Vitamine zu bilden und Spurenelemente anzureichern, wurde dabei weitgehend vernachlässigt. Ein neuer Artikel in der Fachzeitschrift NATURE zeigt, wie neueste Fortschritte in der Gentechnologie dazu beitragen können, die Nahrungsqualität wichtiger Grundnahrungspflanzen zu verbessern und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel zu stärken.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Abrupte Klimaschwankungen seit 2000 Jahren

Innerhalb der letzten zwei Jahrtausende sind verschiedene abrupte Klimaschwankungen nachweisbar. Der fortwährende Wandel des Klimas verzeichnete allein fünf große Klimaepochen und zahlreiche kleinere, die anhand von Klimadiagrammen nachvollzogen werden können:

– Klimaoptimum während der Römerzeit (200 v.Chr. – 400 n.Chr.),
– Klimaverschlechterung zur Zeit der germanischen Völkerwanderungen (400 – 800),
– Mittelalterliches Klimaoptimum (800 – 1300),
– allgemeine Klimaverschlechterung im 14. Jh. mit Kleiner Eiszeit (1450 – 1850),
– zeitgenössisches Klimaoptimum (seit 1850).

Die zugrundeliegenden Prozesse für das Auftreten und die Amplitude der Schwankungen sind umstritten, da als Ursache nicht die menschengemachte CO2-Emission in Frage kommt. Doch aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Sonnenaktivität ist nun eine Lösung in Sicht.

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