Wie sich die Zellen, die Blutgefäße von innen auskleiden, im Laufe des Lebens verändern, zeigt ein internationales Forschungsteam am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Sie haben den „Human Aging Endothelial Cell Atlas“ erstellt – den ersten umfassenden Atlas zur Alterung von Blutgefäßen. Mit RNA-Daten aus mehr als 375.000 menschlichen Zellen zeigen die Forschenden, dass der Alterungsprozess unterschiedliche Bereiche des Gefäßsystems auf unterschiedliche Weise beeinflusst. Die Studie in Nature Aging schafft eine wertvolle Grundlage für die künftige Erforschung altersbedingter Erkrankungen und der Regeneration von Blutgefäßen.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Eine andere Sicht auf die Entstehung der sporadischen Form der Alzheimerkrankheit
Bei der Alzheimerkrankheit soll einer Theorie nach als Plaques abgelagertes Amyloid krankheitsauslösend wirken, während dies einer anderen Hypothese zufolge durch nachlassende Energiebereitstellung durch Mitochondrien geschieht. Betroffene weisen kognitive Defizite, wie beispielsweise Gedächtnis- oder Orientierungsstörungen auf und erleben diesen Zustand unter anderem mit geänderter Affektivität und gestörtem Verhalten.
Eine chronisch neurodegenerative Krankheit ließe sich durch prozessual bedingte Veränderungen auffassen, bei dem eine Abweichung von der Norm durch Pathomorphologie oder Dysfunktionalität erklärbar wird. Welche Substanz steckt aber dahinter? Um es vorweg zu nehmen: Bis heute ist es nicht zu begreifen, bestenfalls zu erahnen. Hingegen ist es möglich, außergewöhnliche (Substanz-)Eigenschaften zu erkennen: Wie etwa die hohe Effizienz bei der Verwertung von Glukose zur Energiegewinnung von Adenosintriphosphat (ATP) durch oxidative Phosphorylierung. Oder die Entstehung von Mutationen im Erbgut, beispielsweise durch Methylierung von Cytosin durch Elektronen, die in der Lage sind, eigentlich unüberwindbare Potenzialbarrieren zu durchdringen.
Auch wenn nachfolgend aufgrund solcher Erkenntnisse eine Antwort auf die Frage nach der wirklichen Substanz schuldig bleibt. Das Wechselspiel alles Begreifbaren, von der subatomaren Ebene herauf in die gewohnte Makrowelt, verspricht in jedem Fall eine spannende Reise.




































































































































































