Vom Molekül zum Netzwerk: siibra vereint Hirndaten in einem Atlas

In der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Methods wird siibra vorgestellt: eine Software-Suite, die Daten aus unterschiedlichen multimodalen Quellen in einem umfassenden Atlas des menschlichen Gehirns zusammenführt und leicht zugänglich macht – für die interaktive Erkundung ebenso wie für automatisierte und reproduzierbare Datenanalysen, Simulationen und KI-Anwendungen. Entwickelt wird siibra von einem internationalen Team von Wissenschaftler:innen am Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM-1) am Forschungszentrum Jülich.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Plötzlich gesund

Fortschreitende Naturerkenntnis, ganz allgemein gesprochen, ‚Wissenschaft‘, ist der stärkste Feind des medizinischen Wunders. Was unseren Vorfahren als Wunder erschien, was einfache Naturvölker heute noch in heftige Erregung versetzt, das berührt den zivilisierten Menschen längst nicht mehr.
Doch es gibt einen Gegensatz, der jedem Denkenden sofort auffällt: der unerhörte, durchaus nicht abgeschlossene Aufstieg der wissenschaftlichen Heilkunde und die ebenso unerhörte Zunahme der Laienbehandlung und der Kurpfuscherei. Man schätzt die Zahl der Menschen, die der Schulmedizin kein Vertrauen schenken, auf immerhin 50 Prozent.
Wie kann es sein, daß Laienbehandler und Kurpfuscher immer wieder spektakuläre Erfolge aufweisen, von denen die Sensationspresse berichtet?
Der Autor geht dieser Frage nach und kommt zu interessanten Erkenntnissen, aus denen er Vorschläge für eine bessere Krankenbehandlung durch seine ärztlichen Standesgenossen ableitet.

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