Organe altern unterschiedlich schnell – ein Bluttest verrät, welche

Mit KI-basierten „Gewebeuhren“ kann man das biologische Alter menschlicher Organe bestimmen – das haben Forschende am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und am Ludwig Boltzmann Institute for Network Medicine (LBI-NetMed) der Universität Wien nachgewiesen. Die Analyse von mehr als 25.000 Gewebeproben aus 40 verschiedenen Gewebearten zeigt, dass Organe unterschiedlich schnell altern und sich diese Veränderungen in Blutproben erkennen lassen. Die in Nature Medicine (DOI 10.1038/s41591-026-04566-5) veröffentlichten Ergebnisse liefern neue Einblicke in den Prozess des Alterns und könnten die Früherkennung von Krankheiten verbessern.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Plötzlich gesund

Fortschreitende Naturerkenntnis, ganz allgemein gesprochen, ‚Wissenschaft‘, ist der stärkste Feind des medizinischen Wunders. Was unseren Vorfahren als Wunder erschien, was einfache Naturvölker heute noch in heftige Erregung versetzt, das berührt den zivilisierten Menschen längst nicht mehr.
Doch es gibt einen Gegensatz, der jedem Denkenden sofort auffällt: der unerhörte, durchaus nicht abgeschlossene Aufstieg der wissenschaftlichen Heilkunde und die ebenso unerhörte Zunahme der Laienbehandlung und der Kurpfuscherei. Man schätzt die Zahl der Menschen, die der Schulmedizin kein Vertrauen schenken, auf immerhin 50 Prozent.
Wie kann es sein, daß Laienbehandler und Kurpfuscher immer wieder spektakuläre Erfolge aufweisen, von denen die Sensationspresse berichtet?
Der Autor geht dieser Frage nach und kommt zu interessanten Erkenntnissen, aus denen er Vorschläge für eine bessere Krankenbehandlung durch seine ärztlichen Standesgenossen ableitet.

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