Mit dem Klimawandel nimmt die Hitzevorsorge in Städten eine immer größer werdende Rolle ein. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben deutschlandweit untersucht, ob Hitzeexposition mit soziodemografischen Merkmalen wie Staatsangehörigkeit, Alter und Mietpreisen zusammenhängt. Am deutlichsten zeigt sich ein Zusammenhang mit der Nationalität: In 84,2 Prozent der untersuchten Städte war die Luft nachts dort signifikant wärmer, wo der Anteil der Bevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit höher war. Die Daten zeigen klare räumliche Unterschiede in lokalen Temperaturen, erlauben jedoch keine Rückschlüsse auf deren Ursachen.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Abrupte Klimaschwankungen seit 2000 Jahren
Innerhalb der letzten zwei Jahrtausende sind verschiedene abrupte Klimaschwankungen nachweisbar. Der fortwährende Wandel des Klimas verzeichnete allein fünf große Klimaepochen und zahlreiche kleinere, die anhand von Klimadiagrammen nachvollzogen werden können:
– Klimaoptimum während der Römerzeit (200 v.Chr. – 400 n.Chr.),
– Klimaverschlechterung zur Zeit der germanischen Völkerwanderungen (400 – 800),
– Mittelalterliches Klimaoptimum (800 – 1300),
– allgemeine Klimaverschlechterung im 14. Jh. mit Kleiner Eiszeit (1450 – 1850),
– zeitgenössisches Klimaoptimum (seit 1850).
Die zugrundeliegenden Prozesse für das Auftreten und die Amplitude der Schwankungen sind umstritten, da als Ursache nicht die menschengemachte CO2-Emission in Frage kommt. Doch aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Sonnenaktivität ist nun eine Lösung in Sicht.













































































































































































