Mit dem Klimawandel nimmt die Hitzevorsorge in Städten eine immer größer werdende Rolle ein. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben deutschlandweit untersucht, ob Hitzeexposition mit soziodemografischen Merkmalen wie Staatsangehörigkeit, Alter und Mietpreisen zusammenhängt. Am deutlichsten zeigt sich ein Zusammenhang mit der Nationalität: In 84,2 Prozent der untersuchten Städte war die Luft nachts dort signifikant wärmer, wo der Anteil der Bevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit höher war. Die Daten zeigen klare räumliche Unterschiede in lokalen Temperaturen, erlauben jedoch keine Rückschlüsse auf deren Ursachen.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Der erdgeschichtliche Klimawandel
Der Klimazustand während der letzten Jahrhunderttausende ist im Wesentlichen auf den Einfluss von Sonneneinstrahlung zurückzuführen, die sich in Zeiträumen von Jahrtausenden veränderte und so den Wechsel zwischen Kalt- und Warmphasen bewirkte.
Eine spezielle Form des Klimawandels sind abrupte Klimawechsel. Sie wurden in der Erdgeschichte durch Asteroiden, Vulkanausbrüche, kurzfristig auftretende Treibhausgas-Emissionen oder andere Einflüsse ausgelöst, oft in Verbindung mit biologischen Krisen. Einige der Einflussgrößen sind wissenschaftlich verstanden und allgemein akzeptiert, andere scheinen naheliegend, obwohl ihre Wirkzusammenhänge im Detail den Wissenschaftlern ein Mysterium sind und deshalb heftig diskutiert werden.
Der Autor liefert mit diesem Buch einen populären Diskussionsbeitrag, der vom Herausgeber mit unserem heutigen Wissenstand aktualisiert wurde und so dem Leser gestattet, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden.













































































































































































