Forschende der Universität Bayreuth zeigen, dass die RNA-Markierung m6A die Stabilität von RNA-Molekülen zelltypspezifisch steuert und damit zur Aufrechterhaltung der Zellidentität beiträgt. Mithilfe eines hochauflösenden Atlas von rund 72.200 m6A-Markierungen im Modellorganismus Schmidtea mediterranea konnten sie nachweisen, dass dieselbe Markierung je nach Zelltyp unterschiedliche Funktionen übernimmt. Die in Nucleic Acids Research veröffentlichte Studie liefert wichtige Grundlagen für die Stammzellforschung, Regenerationsbiologie und molekulare Medizin.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Plötzlich gesund
Fortschreitende Naturerkenntnis, ganz allgemein gesprochen, ‚Wissenschaft‘, ist der stärkste Feind des medizinischen Wunders. Was unseren Vorfahren als Wunder erschien, was einfache Naturvölker heute noch in heftige Erregung versetzt, das berührt den zivilisierten Menschen längst nicht mehr.
Doch es gibt einen Gegensatz, der jedem Denkenden sofort auffällt: der unerhörte, durchaus nicht abgeschlossene Aufstieg der wissenschaftlichen Heilkunde und die ebenso unerhörte Zunahme der Laienbehandlung und der Kurpfuscherei. Man schätzt die Zahl der Menschen, die der Schulmedizin kein Vertrauen schenken, auf immerhin 50 Prozent.
Wie kann es sein, daß Laienbehandler und Kurpfuscher immer wieder spektakuläre Erfolge aufweisen, von denen die Sensationspresse berichtet?
Der Autor geht dieser Frage nach und kommt zu interessanten Erkenntnissen, aus denen er Vorschläge für eine bessere Krankenbehandlung durch seine ärztlichen Standesgenossen ableitet.











































































































































































