In einer neuen Studie zeigen Wissenschaftler*innen der Europa-Universität Flensburg: Klimawandelskeptizismus in Deutschland ist kein Randphänomen mehr. Die skeptische Haltung gegenüber dem Klimawandel und damit verbundenen Prozessen und Maßnahmen nahm zwischen 2022 und 2023 erstmals seit Jahren wieder deutlich zu. In der Untersuchung wird klar: Besonders stark ist der Anstieg unter Personen mit rechter politischer Orientierung, geringem Vertrauen in die Bundesregierung und hierarchischen Weltbildern.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Abrupte Klimaschwankungen seit 2000 Jahren
Innerhalb der letzten zwei Jahrtausende sind verschiedene abrupte Klimaschwankungen nachweisbar. Der fortwährende Wandel des Klimas verzeichnete allein fünf große Klimaepochen und zahlreiche kleinere, die anhand von Klimadiagrammen nachvollzogen werden können:
– Klimaoptimum während der Römerzeit (200 v.Chr. – 400 n.Chr.),
– Klimaverschlechterung zur Zeit der germanischen Völkerwanderungen (400 – 800),
– Mittelalterliches Klimaoptimum (800 – 1300),
– allgemeine Klimaverschlechterung im 14. Jh. mit Kleiner Eiszeit (1450 – 1850),
– zeitgenössisches Klimaoptimum (seit 1850).
Die zugrundeliegenden Prozesse für das Auftreten und die Amplitude der Schwankungen sind umstritten, da als Ursache nicht die menschengemachte CO2-Emission in Frage kommt. Doch aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Sonnenaktivität ist nun eine Lösung in Sicht.







































































































































































