Historischer Fischereikollaps als Lehrstück für die Gegenwart

Eine neue Studie – erschien in der Fachzeitschrift Nature Sustainability unter Leitung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) – zeigt, dass sich der Zusammenbruch der Fischerei im Öresund im 16. Jahrhundert nicht durch einen einfachen Bestandskollaps erklären lässt. Erst das Zusammenwirken multipler Faktoren aus Klimawandel, Übernutzung und gesellschaftlichen Veränderungen führte zum plötzlichen Ende der einst auskömmlichen Heringsfischerei in der Ostsee. Die Ergebnisse lassen sich auf die heutige Firschereipolitk übertragen.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Der erdgeschichtliche Klimawandel

Der Klimazustand während der letzten Jahrhunderttausende ist im Wesentlichen auf den Einfluss von Sonneneinstrahlung zurückzuführen, die sich in Zeiträumen von Jahrtausenden veränderte und so den Wechsel zwischen Kalt- und Warmphasen bewirkte.
Eine spezielle Form des Klimawandels sind abrupte Klimawechsel. Sie wurden in der Erdgeschichte durch Asteroiden, Vulkanausbrüche, kurzfristig auftretende Treibhausgas-Emissionen oder andere Einflüsse ausgelöst, oft in Verbindung mit biologischen Krisen. Einige der Einflussgrößen sind wissenschaftlich verstanden und allgemein akzeptiert, andere scheinen naheliegend, obwohl ihre Wirkzusammenhänge im Detail den Wissenschaftlern ein Mysterium sind und deshalb heftig diskutiert werden.
Der Autor liefert mit diesem Buch einen populären Diskussionsbeitrag, der vom Herausgeber mit unserem heutigen Wissenstand aktualisiert wurde und so dem Leser gestattet, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden.

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