Vielfalt organischer Moleküle steuert Verfügbarkeit des lebenswichtigen Nährstoffes Eisen im Ozean

Wie viel des lebenswichtigen Spurenelements Eisen im Ozean für Meeresorganismen verfügbar bleibt, hängt entscheidend von der Vielfalt organischer Moleküle im Meerwasser ab. Das zeigt eine neue Studie eines internationalen Forschungsteams unter der Leitung von Dr. Martha Gledhill vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Die jetzt in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichten Ergebnisse ermöglichen es erstmals, die Bildung von Eisenmineralen und die Verteilung von gelöstem und partikulärem Eisen im Südpazifik realistisch vorherzusagen. Damit liefern sie wichtige Grundlagen, um besser zu verstehen, wie das Leben im Ozean auf den Klimawandel reagieren könnte.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Abrupte Klimaschwankungen seit 2000 Jahren

Innerhalb der letzten zwei Jahrtausende sind verschiedene abrupte Klimaschwankungen nachweisbar. Der fortwährende Wandel des Klimas verzeichnete allein fünf große Klimaepochen und zahlreiche kleinere, die anhand von Klimadiagrammen nachvollzogen werden können:

– Klimaoptimum während der Römerzeit (200 v.Chr. – 400 n.Chr.),
– Klimaverschlechterung zur Zeit der germanischen Völkerwanderungen (400 – 800),
– Mittelalterliches Klimaoptimum (800 – 1300),
– allgemeine Klimaverschlechterung im 14. Jh. mit Kleiner Eiszeit (1450 – 1850),
– zeitgenössisches Klimaoptimum (seit 1850).

Die zugrundeliegenden Prozesse für das Auftreten und die Amplitude der Schwankungen sind umstritten, da als Ursache nicht die menschengemachte CO2-Emission in Frage kommt. Doch aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Sonnenaktivität ist nun eine Lösung in Sicht.

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