09.06.2026 – Klimawandel, Landnutzung und Wasserverbrauch verändern den globalen Süßwasserkreislauf immer stärker. Dies führt laute einer neuen Studie in Nature Communications zu ausgedehnteren und häufigeren Trocken- und Feuchteperioden und treibt die Süßwassersysteme weiter über ihre planetare Belastungsgrenze hinaus. Unter Leitung der Universität Ostfinnland und mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) identifiziert das Forschungsteam die Hauptursachen für die voranschreitende Überschreitung der planetaren Grenze für Veränderung des Süßwasserkreislaufs auf globaler und regionaler Ebene.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Der erdgeschichtliche Klimawandel
Der Klimazustand während der letzten Jahrhunderttausende ist im Wesentlichen auf den Einfluss von Sonneneinstrahlung zurückzuführen, die sich in Zeiträumen von Jahrtausenden veränderte und so den Wechsel zwischen Kalt- und Warmphasen bewirkte.
Eine spezielle Form des Klimawandels sind abrupte Klimawechsel. Sie wurden in der Erdgeschichte durch Asteroiden, Vulkanausbrüche, kurzfristig auftretende Treibhausgas-Emissionen oder andere Einflüsse ausgelöst, oft in Verbindung mit biologischen Krisen. Einige der Einflussgrößen sind wissenschaftlich verstanden und allgemein akzeptiert, andere scheinen naheliegend, obwohl ihre Wirkzusammenhänge im Detail den Wissenschaftlern ein Mysterium sind und deshalb heftig diskutiert werden.
Der Autor liefert mit diesem Buch einen populären Diskussionsbeitrag, der vom Herausgeber mit unserem heutigen Wissenstand aktualisiert wurde und so dem Leser gestattet, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden.












































































































































































