SÖP: Wirtschaftliche Lage 2025 erstmals wichtiger als Klimawandel – Zustimmung zur Energiewende bleibt hoch

Für die deutsche Bevölkerung ist der Klimawandel nicht mehr das drängendste gesellschaftliche Problem: Die wirtschaftliche Lage hat ihn im Jahr 2025 erstmals überholt. Gleichzeitig ist die Zustimmung zu zentralen Maßnahmen der Energiewende, wie dem Ausbau erneuerbarer Energien und der Stromnetze, so hoch wie nie zuvor. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung im Rahmen des von der E.ON Foundation geförderten Projekts „Sozialökologisches Panel“ hervor. Es erhebt seit 2021 jährlich Einstellungen der Bevölkerung zu Klimaschutz und Energiewende und ermöglicht so die Analyse langfristiger Trends.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Literature advertisement

Abrupte Klimaschwankungen seit 2000 Jahren

Innerhalb der letzten zwei Jahrtausende sind verschiedene abrupte Klimaschwankungen nachweisbar. Der fortwährende Wandel des Klimas verzeichnete allein fünf große Klimaepochen und zahlreiche kleinere, die anhand von Klimadiagrammen nachvollzogen werden können:

– Klimaoptimum während der Römerzeit (200 v.Chr. – 400 n.Chr.),
– Klimaverschlechterung zur Zeit der germanischen Völkerwanderungen (400 – 800),
– Mittelalterliches Klimaoptimum (800 – 1300),
– allgemeine Klimaverschlechterung im 14. Jh. mit Kleiner Eiszeit (1450 – 1850),
– zeitgenössisches Klimaoptimum (seit 1850).

Die zugrundeliegenden Prozesse für das Auftreten und die Amplitude der Schwankungen sind umstritten, da als Ursache nicht die menschengemachte CO2-Emission in Frage kommt. Doch aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Sonnenaktivität ist nun eine Lösung in Sicht.

Hier geht es weiter …