Gemeinsame Sprache für Europas Umweltforschung / Neues Konzept zur Harmonisierung von Langzeitbeobachtungen der Umwelt

Um komplexe Umweltveränderungen wie den Klimawandel und den Biodiversitätsverlust besser zu verstehen, benötigt die Wissenschaft vergleichbare Daten über Länder- und Fachgrenzen hinweg. Eine aktuelle vom UFZ koordinierte Studie präsentiert dafür im Fachmagazin Earth’s Future mit dem eLTER Framework of Standard Observations (eLTER SO) ein neues Konzept. Es harmonisiert erstmals über alle Umweltbereiche hinweg zentrale Ökosystemvariablen und Messprotokolle nach einem ganzheitlichen Ansatz. Das UFZ hat dafür einen wichtigen Beitrag geleistet, da unter anderem die langjährigen Erfahrungen aus dem Betrieb der TERENO-Infrastruktur in die Auswahl der Variablen und Methoden einflossen.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Der erdgeschichtliche Klimawandel

Der Klimazustand während der letzten Jahrhunderttausende ist im Wesentlichen auf den Einfluss von Sonneneinstrahlung zurückzuführen, die sich in Zeiträumen von Jahrtausenden veränderte und so den Wechsel zwischen Kalt- und Warmphasen bewirkte.
Eine spezielle Form des Klimawandels sind abrupte Klimawechsel. Sie wurden in der Erdgeschichte durch Asteroiden, Vulkanausbrüche, kurzfristig auftretende Treibhausgas-Emissionen oder andere Einflüsse ausgelöst, oft in Verbindung mit biologischen Krisen. Einige der Einflussgrößen sind wissenschaftlich verstanden und allgemein akzeptiert, andere scheinen naheliegend, obwohl ihre Wirkzusammenhänge im Detail den Wissenschaftlern ein Mysterium sind und deshalb heftig diskutiert werden.
Der Autor liefert mit diesem Buch einen populären Diskussionsbeitrag, der vom Herausgeber mit unserem heutigen Wissenstand aktualisiert wurde und so dem Leser gestattet, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden.

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