Fortsetzung von „Anti-Gender“-Erfahrungen im Exil – Fallstudie über kurdisch-türkische Community

Das Forschungsprojekt RESIST legt am 23. Oktober einen zweiten Bericht vor, der die Auswirkungen von „Anti-Gender“-Diskursen, -Politiken und -Mobilisierungen in Europa analysiert. Neben Fallstudien in Belarus, Deutschland, Griechenland, Irland, Polen, Spanien und der Schweiz befasst sich eine an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) geleitete Studie mit den Erfahrungen kurdisch-türkischer Communities, die in Europa im Exil leben. Die Viadrina-Sozialwissenschaftlerinnen Dr. Latife Akyüz und Bilge Cömert kommen darin zu dem Ergebnis, dass sich „geschlechterfeindliche“ Erfahrungen in den Heimatländern der Geflüchteten sowohl auf der Flucht als auch in den Aufnahmeländern fortsetzen.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft