Forschungsprojekt liefert Handlungsempfehlungen zum Umgang mit geschädigtem Fichtenholz
Der erdgeschichtliche Klimawandel
Der Klimazustand während der letzten Jahrhunderttausende ist im Wesentlichen auf den Einfluss von Sonneneinstrahlung zurückzuführen, die sich in Zeiträumen von Jahrtausenden veränderte und so den Wechsel zwischen Kalt- und Warmphasen bewirkte.
Eine spezielle Form des Klimawandels sind abrupte Klimawechsel. Sie wurden in der Erdgeschichte durch Asteroiden, Vulkanausbrüche, kurzfristig auftretende Treibhausgas-Emissionen oder andere Einflüsse ausgelöst, oft in Verbindung mit biologischen Krisen. Einige der Einflussgrößen sind wissenschaftlich verstanden und allgemein akzeptiert, andere scheinen naheliegend, obwohl ihre Wirkzusammenhänge im Detail den Wissenschaftlern ein Mysterium sind und deshalb heftig diskutiert werden.
Der Autor liefert mit diesem Buch einen populären Diskussionsbeitrag, der vom Herausgeber mit unserem heutigen Wissenstand aktualisiert wurde und so dem Leser gestattet, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden.
Klimawandel und der Befall von Borkenkäfern setzen Bäumen massiv zu. Dadurch fallen große Mengen an Schadholz im Wald an, auf die Waldbesitzende reagieren müssen. Ein Verbundprojekt mit Beteiligung der Universität Göttingen hat nun gezeigt, dass fachgerecht behandeltes Schadholz über lange Zeiträume als Rohstoff verfügbar bleibt. Abgestorbene, aber noch stehende Bäume können zwei Jahre im Wald verbleiben. Danach verschlechtert sich die Qualität des Holzes. Die Ergebnisse wurden als Handlungsempfehlung zur Unterstützung der Forst- und Holzwirtschaft veröffentlicht.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
















































































































































































