Weitere Forschung zu Klimawandel im tropischen Pazifik nötig

19.07.2023/Kiel. Computermodelle simulieren, wie sich das Klima der Erde unter dem Einfluss steigender Treibhausgaskonzentrationen verändert hat und wie es sich in der Zukunft entwickeln wird. Eine jetzt im Fachjournal Nature Communications Earth & Environment veröffentlichte Studie des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zeigt, dass die Modelle Trends während der vergangenen Jahrzehnte im tropischen Pazifik simulieren, die teilweise inkonsistent mit den Beobachtungen sind. Eine genauere Darstellung der Klimadynamik in der Region ist für belastbare Projektionen des zukünftigen Klimas von hoher Bedeutung.
Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Abrupte Klimaschwankungen seit 2000 Jahren

Innerhalb der letzten zwei Jahrtausende sind verschiedene abrupte Klimaschwankungen nachweisbar. Der fortwährende Wandel des Klimas verzeichnete allein fünf große Klimaepochen und zahlreiche kleinere, die anhand von Klimadiagrammen nachvollzogen werden können:

– Klimaoptimum während der Römerzeit (200 v.Chr. – 400 n.Chr.),
– Klimaverschlechterung zur Zeit der germanischen Völkerwanderungen (400 – 800),
– Mittelalterliches Klimaoptimum (800 – 1300),
– allgemeine Klimaverschlechterung im 14. Jh. mit Kleiner Eiszeit (1450 – 1850),
– zeitgenössisches Klimaoptimum (seit 1850).

Die zugrundeliegenden Prozesse für das Auftreten und die Amplitude der Schwankungen sind umstritten, da als Ursache nicht die menschengemachte CO2-Emission in Frage kommt. Doch aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Sonnenaktivität ist nun eine Lösung in Sicht.

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